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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
Zwischenbilanz 2. Quartal 2016
Das zweite Quartal 2016 ist abgeschlossen und in den letzten drei Monaten konnte Syra wieder jede Menge Tiere kastrieren.
Stand Juli 2016
Neben Katzen aus den registrierten Kolonien aus Las Palmas sind im letzten Quartal auch einige Katzen aus der Gemeinde La Aldea kastriert worden. In dieser Gemeinde gibt es eine kleinere Auffangstation, die als Zwischenstation fungiert, bis die Tiere in die Albergue Banaderos transportiert werden (müssen). Vor einiger Zeit wurde dort ein Tierschutzverein gegründet, der sich neben der Vermittlung von Tieren aus dieser „Zwischenstation“ auch das Kastrieren von Straßentieren „auf die Fahne geschrieben“ hat. Unter den Tierschützern, die sich da engagieren ist unter anderem auch eine Tierärztin, die bereits bei der ersten Kastrationskampagne des ETN auf Gran Canaria mit geholfen hat und die Syra auch bei den Kastrationen der „Aldea-Katzen“ unterstützen möchte. Es sollen in La Aldea nun nach dem Vorbild der Registrierung in Las Palmas Kolonien eingerichtet werden, die dann nach und nach durchkastriert werden und dann auch von den Tierschützern weiterhin betreut und versorgt werden. In La Aldea werden wir versuchen, auch das Rathaus wenigstens mit einer kleinen Unkostenpauschale pro Kastration mit ins Boot zu nehmen, denn auf Dauer bringt uns die Finanzierung des Kastrationsmaterials bei so vielen Tieren wirklich an den Rand unseres Budgets – und manchmal auch darüber hinaus. Natürlich ist es toll, wenn Tierärzte bereit sind, Syra zu unterstützen – je mehr Tiere kastriert werden, umso besser!!! Aber das bedeutet natürlich auch für uns einen höheren Kostenanteil. Damit die Kastrationsarbeit auch langfristig gesichert werden kann, sind wir wirklich auf Spenden angewiesen. Es ist daher für uns enorm wichtig, auch die Menschen vor Ort zu sensibilisieren und auf die Problematik der freilebenden Katzen immer wieder aufmerksam zu machen – und vor allem auch die Behörden vor Ort davon zu überzeugen, dass auf Dauer nur eine ständige Kontrolle der Kolonien zum Erfolg führen kann. Wenn die Kolonien nicht permanent überwacht und Neuzugängen zeitnah kastriert werden, können sich die Katzen sonst bis zur nächsten „Kastrationsaktion“ wieder rasant vermehren. Bei einer Kolonie von 20 Tieren reichen im schlimmsten Fall zwei unkastrierte Neuzugänge (Kater und Kätzin) und nach einem Jahr mit 2-3 Würfen hat sich die Anzahl der Katzen wieder verdoppelt. An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an den ETN, der durch die Übernahme der Personalkosten dieses ganze Projekt erst finanzierbar macht!