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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
ETN Zwischenbilanz 2. Quartal 2017
Die Zeit rennt… es ist kaum zu glauben, dass seit Silvester schon wieder ein halbes Jahr vergangen ist. Das zweite Quartal 2017 war aber auch vollgepackt mit jeder Menge Arbeit – aber auch mit tollen Nachrichten und Erfolgen! Die 2000. Kastration im Rahmen dieses Projektes war nur der Anfang!
Dank Eurer großartigen Unterstützung und der Spende, die wir von der Firma LUSH bekommen haben (mehr dazu unter http://www.arycan.de/pac ) konnte Oihane als zweite Tierärztin halbtags eingestellt werden. Die beiden sind mit so viel Herzblut und Liebe dabei… und immer wieder kommen Freiwillige dazu, die einfach mal ein wenig helfen wollen.
Dank des zweiten Narkosegeräts kann jetzt vielfach „stereo“ kastriert werden. So schaffen wir es, dass noch mehr Tiere kastriert werden und sich nicht mehr fortpflanzen können.
Aber nicht nur in der Auffangstation hat sich einiges verändert. Sicher ist es hier am wirkungsvollsten, wenn die Tiere nur noch kastriert abgegeben werde – den so kommen maximal die Tiere selbst wieder zurück ins Tierheim, aber nicht jede Menge ihrer Nachkommen… Wichtig ist aber auch, dass mittlerweile einige Gemeinde dem Beispiel von Las Palmas folgen wollen und Projekte einrichten möchten, damit auch in ihrem Stadtgebiet die freilebenden Katzen nicht „entsorgt“ sondern in registrierten Kolonien nach der Kastration wieder freigelassen und weiterhin betreut werden. Andrea und Syra sind mit die größten Fürsprecher für diese Vorgehensweise – und sie sind aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung mit Kastrationsprojekten und - kampagnen bei Gesprächen und Vortragsveranstaltungen zum Thema Tierschutz immer gern gesehene Gäste. Dass sich die jahrelange Arbeit von Andrea Hansen auf der Insel gelohnt hat, zeigt sich u.a. dadurch, dass mittlerweile das Umdenken der Menschen schon merklich spürbar ist. Da wird ein Nachbar angezeigt, weil er seine 18 Hunde verwahrlosen lässt und nicht versorgt… vor einigen Jahren wäre das noch undenkbar gewesen. Der Stellenwert von Tier- und auch Umweltschutz ist inzwischen ein ganz anderer. Es gibt jetzt sogar schon eine Art „Plan“, den die Inselregierung gemeinsam mit der Tierärztekammer erstellt hat – den „Plan de Mascotas“. Unter anderem geht es darum, das Bewusstsein der Bürger für das Leid der Tiere zu schärfen und auch die Strafverfolgung von Tierquälerei zu erhöhen. Es soll zudem Kampagnen für die Adoption von Tieren und gegen das Aussetzen geben. Der gesamte Plan umfasst 112 Seiten.   Ob und wann das alles umgesetzt werden kann, ist vielleicht noch ein wenig fraglich. Aber allein schon, dass es solch einen „Entwurf“ gibt, zeigt doch, dass sich die Tierschutzarbeit auf der Insel lohnt und dass sich auch das Bewusstsein der Menschen sehr zum positiven entwickelt! Es ist noch ein langer Weg – aber ein Anfang ist gemacht! Und dass die Menschen interessiert sind, zeigen die vielen freiwilligen Helfer bei den Katzenkolonien, die Menschen in den Behörden, die zuhören statt immer nur abzuwinken, die vielen Adoptanten auf der Insel und nicht zuletzt die Helfer, die immer wieder mal bei Arycan vorbeischauen und einfach mal helfen wollen! Einfach Klasse, dass auch unser Projekt solche „Wellen“ schlägt! Alle diese Tiere, die im zweiten Quartal 2017 „unterm Messer“ lagen, werden kein zukünftiges Leid mehr produzieren! Ganz herzlichen Dank an den ETN für die großartige Unterstützung. Denn ohne die Zuschüsse des ETN wäre dieses Projekt nicht finanzierbar! Juli 2017
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.