News News
© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
ETN Zwischenbilanz 4. Quartal 2017
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.
Im letzten Vierteljahr 2017 hat sich einiges getan. Nicht nur dass die „Schallgrenze“ von 3000 überschritten werden konnte :o)   Seit Beginn des Projektes konnten bis zum 31.12.2017 unglaubliche 3.143 Tiere kastriert werden. Einfach nur großartig, wieviel Leid damit verhindert werden kann. Pan Tan aus Vallesecco war die Nr. 3000 im gemeinsamen Projekt mit dem ETN.
Das Projekt ist unbestritten ein Riesenerfolg. Allerdings ist es auch so, dass sich mit der Zeit die Direktion der Auffang- station auch ein wenig zu sehr auf die Hilfe von Arycan und ETN verlassen hat. Immer wieder gab es lange Wartelisten, die dann durch die Arbeit und Koordination von Andrea, Syra, Oihane und ihren Helfern wieder abgearbeitet wurden. Aber auch mit dem Einsatz von Oihane (die eigentlich nur einen Halbtagsjob bei Arycan hatte - aber vollzeitarbeitete) und vielen anderen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern war das nicht mehr immer machbar. Zu viele Tiere warteten lange auf ihren OP-Termin… und damit auf den Auszug in ein neues Zuhause.   Die finanziellen Mittel, die Arycan zur Finanzierung einer Halbtagskraft neben Syra, deren Personalkosten ja zum Glück vom ETN getragen werden, waren aufgebraucht – und eine neue Unterstützung dieser Art war leider längerfristig nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund kam es zu diversen Diskussionen zwischen Arycan und der Direktion der Auffangstation. Es war wohl lange Zeit einfach so, dass es „ja irgendwie immer funktioniert hat“, und ohne ein konkretes Problem bestand ja auch kein Handlungsbedarf… Andrea wollte aber nicht länger einsehen, dass Arycan für fast alle Kastrationen in der Auffangstation zuständig sein soll, aber neben der Gestellung von den Räumen kaum öffentliche Unterstützung von den kanarischen Behörden bekam. Der Direktor der Firma, die die Auffangstation leitet, hat dies letztlich auch eingesehen und einen Vorschlag gemacht, der sich sehr gut anhört. Es gab wohl noch zwei freie Planstellen im Haushaltsplan der Auffangstation und so hat man Mitte November angeboten, zunächst Syra dort anzustellen . Da die Kosten für die (jetzt promovierte) Tierärztin für uns bzw. den ETN „wegfallen“sind, bedeutet das, dass wir eine weitere Kraft (quasi als „Ersatz“ für Syra) einstellen konnten, die dann gemeinsam mit der„Albergue“-Tierärztin Syra im Team kastrieren und arbeiten kann, so dass auf diese Weise noch viel mehr Tieren geholfen werden kann. Ab Dezember ist nun Marta die Arycan-Tierärztin auf Gran Canaria. Sie hat schon oft bei Aktionen geholfen und war auch immer wieder in der Auffangstation vor Ort um zu helfen.
Für Andrea, deren Arbeit als Koordinatorin des Projektes nicht in Frage steht, bedeuten mehr Kastrationen natürlich auch mehr Arbeit – aber wer sie kennt, weiß dass sie das sehr gerne macht :o) Langsam aber sicher scheinen auch die Behörden endlich die Notwendigkeit der Kastrationen erkannt zu haben… wenn das nicht schon ein großer Erfolg ist! An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an den ETN, ohne den das ganze Projekt – und damit jetzt auch dieser Erfolg – nicht möglich gewesen wäre und mit dessen Unterstützung nun auch weiterhin den Tieren geholfen werden kann! Die Patienten des letzten Quartals 2017 möchten wir Euch natürlich auch nicht vorenthalten: