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ÜBERSETZUNG VON DER SPANISCHEN IN DIE DEUTSCHE SPRACHE Die Stadtverwaltung, die Tierärztekammer Las Palmas und Tierschutzvereine fördern ein Projekt zum Management und zur Kontrolle von auf der Straße lebenden Katzenkolonien
Ziel der Initiative ist, das Zusammenleben mit den Tieren in der Stadt zu verbessern, die Populationen auf dem Wege der Sterilisation zu kontrollieren und die Adoption als Alternative zur Einschläferung zu fördern. In der Stadt leben 26 Katzenkolonien und im städtischen Haustierregister sind annähernd 3.000 Katzen verzeichnet. Las Palmas de Gran Canaria, Freitag, 19. September 2014   Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria startet über das für Öffentliche Gesundheit zuständige Ressort in Zusammenarbeit mit der Tierärztekammer und Tierschutzvereinen im Oktober ein Projekt zum globalen Management der 26 auf den Straßen der Hauptstadt lebenden Katzenkolonien. Diese Initiative, die am Freitag, den 19. September, von den Mitgliedern des städtischen Runden Tisches für verantwortungsbewusste Tierhaltung im Rahmen des ersten Treffens nach den Sommermonaten verabschiedet wurde, hat zum Ziel, das Zusammenleben mit diesen Tieren in der Stadt zu verbessern, die Katzenkolonien und die Populationszunahme auf dem Wege der Sterilisation und der Förderung von Adoptionen als Alternative zur Einschläferung zu kontrollieren. Das Modell sieht ein einheitliches Protokoll zum Management der Kolonien sowie Erhebungen über die Anzahl der auf der Straße lebenden Katzen und deren Verteilung in der Stadt vor. Das Ressort für Öffentliche Gesundheit stellt Gruppen mit freiwilligen Bürgern und Mitgliedern der Tierschutzvereine zusammen, welche eine entsprechende Genehmigung erhalten, um die verschiedenen Aufgaben im Rahmen des Managements der Kolonien zu übernehmen. Dies beinhaltet unter anderem das Ausfüllen von Karteikarten für jedes Tier und eine angemessene Fütterung mit Trockenfutter. Die Tierärztekammer Las Palmas übernimmt die Gesundheitskontrolle der Tiere. In diesem Sinne sind die Tierärzte mit der Überwachung der angewendeten Sterilisationsmethode betreut, die als ESF bekannt ist: Einfangen, Sterilisieren und Freilassen. Die Leiterin des Ressorts für Öffentliche Gesundheit erklärte den Mitgliedern des Runden Tisches für verantwortungsbewusste Tierhaltung, dass es dank dieses Projekts möglich sei, die Anzahl der in der Stadt lebenden Tiere festzustellen, in welcher Kolonie sich die einzelnen Tiere befinden, wie viele verstorben, adoptiert und sterilisiert worden seien. Sie betonte, dass das Ziel des Projekts sei, die Zahl der auf der Straße lebenden Tiere auf dem Wege der Sterilisation und Adoption zu senken. Beabsichtigt sei, das Aussetzen von Tieren zu bremsen sowie Todes- und Krankheitsfälle zu verhindern, die in nicht kontrollierten Kolonien aufgrund von fehlender tierärztlicher Betreuung an der Tagesordnung seien. Die Katzen der auf der Straße lebenden Kolonien werden ordnungsgemäß registriert, tierärztlich betreut und sterilisiert. An den gepflegten öffentlichen Plätzen wird die Betreuung von nicht gewinnorientierten Tierschutzorganisationen übernommen. Die Erfahrungen in anderen Städten wie Saragossa, Barcelona und Vitoria haben gezeigt, dass dies die beste Lösung ist, um ein ausgeglichenes Zusammenleben mit diesen Tieren in der Stadt und zugleich deren Wohlbefinden zu gewährleisten. Im städtischen Haustierregister sind 2.962 Katzen und 26 Katzenkolonien eingetragen. Bedienstete der Stadt fingen zwischen Januar und August 2014 insgesamt 340 Katzen ein, die sie der Albergue Insular de Animales übergaben. Im gleichen Zeitraum wurden im Jahr 2013 421 ausgesetzte Tiere registriert.
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