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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
Infos rund um Arycan und den Förderverein
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.
Freitag, 01. Juni 2018
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Die Heunetze sind auf der Insel angekommen und wurden getestet und für gut befunden :o)
Arco und seinen Hundekumpels sind die Heunetze ziemlich egal – die Leckerlies waren viel interessanter :o)
Arco wird langsam aber sicher schon ziemlich grau um die Nase. Die Hoffnung, den Gnadenhof irgendwann mal gegen ein „richtiges“ Zuhause eintauschen zu können, wird immer geringer. Aber da er ja bei Elke ein Zuhause hat, in dem er gehegt, gepflegt und vor allem geliebt wird. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an seine beiden Patentanten und auch an Elke! Paten brauchen auch Lukas und Chloe. Mit Lukas musste Andrea zum Röntgen in eine andere Tierklinik, da das Röntgen- gerät in der Uniklinik immer noch defekt ist. Das Bein ist unter dem Gelenk gebrochen und die Tierärzte dort haben es gerichtet und fixiert. Andrea hat aber die Bilder schon an Oliver, den Traumatologen der Uniklinik (der auch schon Tiko und viele andere operiert hat) geschickt und wird, je nach dem was er meint, einen OP-Termin vereinbaren. Auch Chloe hat einen Termin in der Klinik – heute wird Andrea mit ihr zu Enrique fahren, der sich ihre Ohren anschauen wird.
Christina konnte sich auf Gran Canaria ja ein Bild der Auffangstation machen. Auch das Katzengehege hat sie sich angesehen. Dabei konnte sie sich selbst davon überzeugen, dass zwar schon viel für die Tiere getan wird, es aber immer noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Katzenklos sind oft beschädigt oder es könnten durchaus ein paar mehr aufgestellt werden – auch  „Ersatz“ für die Zeit, in der die Toiletten gründlich gereinigt werden könnten, ist teilweise Mangelware.   Auch auf den Katzenpflegestellen von Anita, Lucky oder Alba werden solche Dinge natürlich immer wieder benötigt. Also hat Christina sich aufgemacht und Sachspenden besorgt :o) Ein ganzes  Auto voller Katzenklos, Näpfe und noch einige andere Sachen mehr… einfach großartig! HERZLICHEN DANK!
Großartige Neuigkeiten gibt es auch aus Gießen. Chilli ist nicht länger Pflegehund :o)  Sie hat die Herzen aller im Sturm erobert und niemand könnte sich mehr vorstellen, die kleine Maus wieder abzugeben!
Um die Zeit ohne viele Fotos von der Insel zu überbrücken, möchten wir Euch nochmal ein paar kleine „Hintergrundinfor- mationen“ geben. Wie wir ja schon bei den Texten zu den Hunden ohne Namen und zur Zusammenarbeit mit Abandono Cero berichtet haben, soll durch die Veröffentlichung von Fotos und Videos der eingelieferten Hunde möglichst vielen Tieren die Chance gegeben werden, gesehen und dann auch adoptiert zu werden. Allerdings kommt es dabei wohl oft zu kleinen Missverständnissen, die wir einmal kurz ausräumen möchten, indem wir Euch die Situation vor Ort kurz erklären. Gerade jetzt, wo sich drei der „Video-Hunde“ auf die Suche nach einem Zuhause machen, ist es vielleicht manchmal nicht ganz nachvollziehbar, warum es doch noch lange dauert, bis die Hunde dann fliegen können. Alle Hunde werden so gut es geht zeitnah nach ihrer Einlieferung – bestenfalls direkt danach – fotografiert und von May auf der Abandono Cero-Seite vorgestellt. Ab da können sich Interessenten in der Auffangstation melden – und das Tier quasi reservieren. Denn adoptieren geht erst, wenn die 21 Tage Frist rum sind, in denen der ehemalige Besitzer sich melden und das Tier wieder beanspruchen kann. In solchen Fällen ist auch Andrea bzw. Arycan ein „Interessent mit einer Reservierung“. Natürlich können wir in dieser Zeit schon versuchen, ein Zuhause in Deutschland für die Fellnasen zu finden, aber „fest machen“ oder das Tier schon impfen oder kastrieren geht nicht.  Theoretisch könnten immer noch Besitzansprüche geltend gemacht werden, und dann hätte man ein Tier kastriert, dass jemand anderem gehört ohne den Eigentümer zu fragen. Erst wenn das Tier drei Wochen im Tierheim ist, darf es vermittelt werden. Und erst dann kommt es auf die Kastrationsliste. Der Reihe nach werden die adoptierten Tiere kastriert und dabei auch auf Filaria getestet.   Erst nach dem Test und der Kastration kann das Tier gegen Tollwut geimpft und ein Chip gesetzt werden. Je nach Warte- zeit bei den Kastrationen und Terminplan der Tierärzte nach frühestens ca. 4 Wochen im Tierheim. Dazu muss vielleicht noch erklärt werden, dass Marta als Angestellte Tierärztin von Arycan keine Berechtigung hat, in der Auffangstation zu impfen oder Chips zu setzen. Andrea muss sich also wie alle anderen Adoptanten auch einen Termin bei den Tierärzten der Auffangstation geben lassen. Und da es natürlich (und zum Glück) jede Menge Interessenten für die Tiere gibt, ist es manchmal schwierig, einen Termin zu ergattern. Zumal Andrea ja auch unter der Woche immer wahnsinnig viele andere Termine hat (Flughafen, Besprechungen, Fauda, Kastrationen, etc.). Manchmal  fährt sie dann sonntags ins Tierheim, wenn dann noch Termine frei sind. Da können dann zwischen Kastration und Chippen auch schon mal zwei Wochen dazwischen sein – und dann kommen ja noch die 21 Tage dazu, die die Tollwutimpfung alt sein muss , um nach Deutschland einreisen zu können. Zwischen Video und/oder Foto und Ausreisetermin liegen also im besten Fall knapp 7 Wochen – im „worst case“ können es auch mal 8 oder mehr sein… und das immer vorausgesetzt, dass der Filaria-Test negativ ist!
Sonntag, 03. Juni 2018
Nicht von allen Kastrationen der letzten Woche gibt´s aus bekannten Gründen Fotos, aber trotzdem sind natürlich einige zusammengekommen…
Manche scheinen sich richtig zu freuen, wenn sie zum OP-Termin abgeholt werden… oder ob´s daran liegt, dass sie noch nicht wissen, was sie erwartet???
Montag, 04. Juni 2018
Bei den Amigos de Lourdes musste mal wieder geimpft und gespottet werden. Die Hunde freuen sich immer alte Bekannte wiederzusehen :o)
Den Tieren dort geht es richtig gut. Die Amigos de Lourdes sind ein Projekt, das wirklich unterstützenswert ist! (Danke an Kevin und Syra, die während der Arbeit ein paar schnelle Fotos für uns gemacht haben – und dadurch, dass Andrea nicht fotografieren konnte, ist sie wenigstens auch mal öfter auf den Fotos drauf ;o))  
Fussy genießt ihren Aufenthalt bei Gertrud sehr. Bevor sie sich allerdings zu sehr daran gewöhnt und sich noch mehr an sie bindet, wäre es toll, wenn wir schnell ein Zuhause für die Maus finden könnten.
Gertrud beschreibt Fussy so – vielleicht kennt Ihr jemanden, der genau so einen Hund sucht? Fussy ist eine verspielte, stubenreine und freundliche Junghündin. Sie ist am 30.01.2017 geboren und stammt aus einer Tötungsstation in Gran Canaria. Fussy  wurde in der Auffangstation kastriert, geimpft, gechipt und durfte  mit einem gültigem EU-Pass die Insel verlassen und damit in ein neues Leben starten. Diese junge grau-schwarze Hündin ist ein Drahthaar-Schnauzer-Mischling, hat eine Schulterhöhe von 45 cm und ist 14 kg leicht.  Sie ist eine sehr aufgeweckte  Hündin, noch sehr verspielt. Gelerntes kann sehr gut bei ihr abgerufen werden denn sie lernt sehr schnell und will auch Neues unbedingt dazu lernen. Da diese zauberhafte Hündin noch etwas  Erziehung braucht (wie jeder andere junge Hund auch) suchen wir für Fussy eine liebevolle Familie die bereit ist, sich auf diese junge, verschmuste und kinderliebe Hündin  einzulassen. Fussy mag andere Hunde, wäre als Zweithund eine Option, sollte dann jedoch getrennt gefüttert werden da sie noch aus der Tötung und auch aus der Auffangstation etwas futterneidisch reagiert. Was durchaus verständlich ist. Leider mag sie keine Katzen und Kleintiere. Vielleicht  darf Fussy recht bald  ihr endgültiges Zuhause bei Ihnen finden . Kontakt: GERTRUD Hanis TEL: 0171-4895752
Dienstag, 05. Juni 2018
Alba und Betty waren beide nochmal beim Tierarzt. Vom Pilz, den Betty hatte, ist nichts mehr zu sehen. Die beiden könnten theoretisch sofort ausreisen. Und für Alba hätte wir sogar schon eine Pflegestelle in Aussicht!
Auch Ewok, Mona, Suena und Terry hätten einen freien Platz in Deutschland zur Verfügung. Aber manchmal ist es leider ganz verhext – erst hatten wir Flugpaten und keine Stellen, die die Fellnasen aufnehmen konnten… jetzt haben wir freie Plätze und keine Flugpaten :o( Aber die Ferienzeit kommt ja demnächst und da gibt es bestimmt den ein oder anderen, der einem Tier die Reise nach Deutschland ermöglichen möchte.
Auf eine ganz andere traurige Reise haben sich in den letzten Tage drei wunderbare Hunde machen müssen. Der kleine Wisi, der wenigstens noch eine tolle Zeit als Rentner bei seinen Menschen haben durfte… und Nina und Ally, die beide über 10 Jahre der Sonnenschein ihrer Rudel gewesen sind… und die bestimmt ganz große Lücken hinterlassen :o(
Mittwoch, 06. Juni 2018
Neues von der „Tierarzt-Front“ :o)  Lucas` Beinchen ist schon von Oliver operiert worden. Er hat ein kleines Plättchen eingesetzt und das Bein bleibt jetzt erst einmal 14 Tage in Gips und dann sehen wir weiter. Die Rechnung von der Uniklinik ist noch nicht da, aber die Rechnung von der Röntgenuntersuchung und Versorgung des Bruchs in der Clinica Cania, die mit knapp 100 € wirklich sehr moderat ausgefallen ist – dafür herzlichen Dank an die Klinik!
Chloe´s Untersuchung bei Enrique hat ergeben, dass er ihre Ohren unter Umständen schon noch für operabel hält. Allerdings muss erst ein CT noch endgültige Gewissheit über das Ausmaß der Wucherungen geben. Er sagt aber auch, dass man auch mit Komplikationen rechnen muss. Wenn sie operiert werden kann, muss vor allem aber auch die Nachsorge gewährleistet werden. Es muss auf jeden Fall eine Drainage gelegt werden und in den ersten Wochen müsste sie alle vier Stunden Tropfen bekommen – das kann auch nicht in einer Hundepension gewährleistet werden :o(  Die Suche nach einer Pflegestelle auf der Insel ist bereits in vollem Gange! Auch wenn die Prognose nicht ganz so optimistisch ist… die Alternative wäre nur noch, Chloe zu erlösen :o(  Wir sind der Meinung, dass sie auf jeden Fall noch eine Chance bekommen soll! Jetzt warten wir erst einmal die Computertomographie ab und sehen dann weiter… Bitte drückt ihr alle Daumen!
Die Einladungen für´s Sommerfest sind verschickt. Falls jemand keine bekommen hat, kann es daran liegen, dass wir ja zum Versenden die Zustimmung brauchen. Bitte meldet Euch einfach kurz unter info (at) arycan.de,  wenn keine Einladung bei Euch angekommen ist, ihr aber gerne eine hättet!
Donnerstag, 07. Juni 2018
Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch war für Andrea sehr kurz. Um viertel nach drei ging der Wecker… um 4.00h wurde Marta in Las Palmas ins Arycan-Mobil eingeladen und dann ging´s ab mit der ersten Fähre am frühen Morgen fast ganz allein nach Teneriffa.
Dort standen den ganzen Tag über Gespräche mit verschiedenen Leuten an um auch auf der Nachbarinsel die Kastrationen voran zu treiben. Tierärztekammer, Rathaus, Besuche bei engagierten Tierschützern standen auf dem Programm. Wie immer und überall mahlen die „Behördenmühlen“ auch auf Teneriffa langsam. Aber man darf halt keine Wunder erwarten – aber jeder noch so kleine Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Abends um 20.00h ging es mit der Fähre zurück. Nach einem anstrengenden Tag sind Andrea und Marta kurz vor Mitternacht sicher mehr als müde ins Bett gefallen.
Einen ausführlichen Bericht gibt es sicher in den nächsten Tagen.