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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
Infos rund um Arycan und den Förderverein
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.
Montag, 01. Oktober 2018 vorherige News… aktuelle News…
Mitte Oktober findet auf Fuerteventura eine Tagung statt bei der es auch um Tierschutzfragen geht. Arycan wird auch mit einer Abordnung vertreten sein. Alle Teilnehmer wurden gebeten, sich vorab kurz per Video vorzustellen. Hier die Vorstellung von Arycan :o) https://www.youtube.com/watch?v=I36Tvm_lCNg Es ist wirklich unglaublich, wie viel sich in den letzten Monaten auf Gran Canaria und den anderen Insel getan hat. Und Andrea hatte wirklich einen nicht unerheblichen Anteil am Fortschritt in den Tierschutzangelegenheiten. Was hat sie noch vor ein paar Jahren darum kämpfen müssen, dass ein paar Tiere kastriert werden konnten – und jetzt koordiniert sie nicht nur über 1000 Kastrationen pro Jahr auf Gran Canaria, sondern arbeitet gemeinsam mit Adriana von FECAPAP und dem ETN mit aller Macht daran, dass auch auf Teneriffa bald Katzenkolonien registriert und dann nach der Kastration wieder freigelassen werden können. Wir können wirklich stolz auf das Team auf der Insel sein!
Aber auch auf das Hundeleben-retten-Team in Gießen kann man verdammt stolz sein. Nicht nur, dass sie nie aufgegeben haben bei der Suche nach Tom – schaut Euch die Bilder an! Nur zwei Tage bei Gertrud und der Kerl strahlt wieder vor Glück :o)
Dienstag, 02.Oktober 2018
Bei Auri auf dem Gnadenhof war „Drehtag“. Fauda hat ein Video gedreht, in dem die Petition verlesen wird, die das Cabildo dazu bewegen soll, das neue Tier- schutzgesetz schnellstmöglich umzusetzen!
Nach dem Dreh wurden natürlich auch die Hunde, die bei Auri leben, gründlich geknuddelt und gestreichelt. Jede Menge alter und kranker Hunde haben dort ein Zuhause gefunden.
Trotz der vielen kleinen und auch größeren Gebrechen sind die Hunde dort wirklich glücklich. Auch einige blinde Vierbeiner sind darunter, aber auch sie kommen wirklich gut zurecht. Andrea hat noch ein paar kleine Videos gedreht, bei denen man die Lebensfreude der Fellnasen richtig sehen kann! https://youtu.be/l4hvk1x--vg https://youtu.be/Iijmj0xNDck https://youtu.be/WveoTqmfaCs https://youtu.be/WBkZj-cdn6w https://youtu.be/2HsxbYayTMo
Alba hat erste Fotos aus ihrem neuen Zuhause geschickt :o)
Mittwoch, 03. Oktober 2018
In der Auffangstation gab´s lieben Besuch :o) Sylke und Thomas, die am Freitag auch vier Fellnasen mit nach Deutschland nehmen, sind vorbeigekommen und haben sich die Arbeit vor Ort angesehen!
Arbeit gab´s leider wieder jede Menge. Auch ein kleiner Notfall war dabei, den Syra aber zum Glück gut verarzten konnte… ohne Kastration und die damit verbundene Kontrolle hätte diese kleine Samtpfote wohl nicht mehr lange überlebt.
Sehr viel länger hätte Tom wohl auch nicht auf „der Strasse“ ausgehalten. Er hat sich schon tapfer durchgeschlagen – aber er ist nun auch sichtlich froh, wieder ein warmes Bett zu haben. Er ist aber auch wirklich ein toller Schatz. Sogar Sacha ist ein wenig verliebt in ihn :o)
Havanna war ein letztes Mal bei Elena in der Uniklinik um sich zu verabschieden :o) Wenn alles klappt, ist sie am Freitag eine der glücklichen die mit nach Deutschland fliegen darf!
Chloe und Tui schicken noch einmal müde Grüße :o)
Donnerstag 04. Oktober 2018
Die Fortbildung, die Marta am vergangenen Wochenende gemacht hat, war wirklich sehr interessant. Am Freitag gab es hauptsächlich Theorie…
… und am Samstag stand dann die praktische Arbeit an. Unter anderem wurde gezeigt, wie man einen Kieferbruch professionell versorgt! Der Professor aus den USA hat den Teilnehmern wirklich viel beibringen können. Marta war begeistert von der Arbeit.
Hilfe braucht aber auch die kleine Marita. Die kleine Yorkie-Maus hatte ganz schlimme Probleme beim Laufen. Carmen hat das gesehen und Andrea um Hilfe gebeten. Natürlich konnte Andrea da nicht wegsehen und hat einen Termin in der Uniklinik vereinbart. Beide Knie der kleinen Maus wiesen eine hochgradige Patella-Luxation auf, mit denen sie ohne OP nicht hätte schmerzfrei laufen können. Die arme kleine Hündin konnte zum Glück recht schnell in zwei OPs nacheinander beide Knie operiert bekommen und wird jetzt bei Carmen gesund gepflegt. Allerdings ist sie (wahrscheinlich durch die ständigen Schmerzen) noch nicht allzu gut auf Menschen zu sprechen und zeigt das auch schon mal mit den Zähnen ;o)
Aber Carmen arbeitet dran und pflegt nicht nur ihre körperlichen Wunden sondern auch die seelischen.
Shani war auch einmal ein eher scheues Reh. Aber bei Iris ist die Schöne richtig aufgeblüht und genießt nun ihr Leben und auch die menschliche Gesellschaft!
Freitag,  05. Oktober 2018
Lavendel hat ja bekanntlich eine beruhigende Wirkung. Und weil ein wenig Beruhigung allen Tieren in der Auffangstation auf keinen Fall schaden kann, hat man angefangen, hier und da Lavendel zu pflanzen. Und auch wenn es mit der be- ruhigenden Wirkung nicht funktionieren sollte, so können sich doch zumindest die Mitarbeiter und freiwilligen Helfer demnächst am Anblick der Pflanzen erfreuen.
Beruhigend ist auch so ein Tag am Meer. Dex genießt den Urlaub mit seinem Rudel sichtlich!
Auch Mateo und seine Familie haben ihren Urlaub sehr genossen. Einfach nur toll, ihn so glücklich zu sehen :o)
Heute dürfen Lola, Luna, Havanna und Mabel die Auffangstation verlassen!   Während Luna noch ein Zuhause sucht, werden die anderen drei schon sehnsüchtig von ihren Adoptanten erwartet. Hoffentlich gibt es da auch ganz bald so tolle Happy-End-Fotos :o)
Ein Happy-End wünschen wir uns auch sehr für Tom. Allerdings hat Gertrud ihn umgetauft, da er bei der Ansprache mit dem Namen Tom sehr schreckhaft reagierte… wer weiß, welche Erinnerungen er damit verbindet? Leider kann er uns ja nichts erzählen… aber seine Reaktion auf den Namen und auch auf fremde Menschen spricht Bände… er verkriecht sich in die äußerste Ecke :o(
Ganz anders ist sein Gesichtsausdruck, wenn er mit Gertrud allein ist und jetzt Sunny genannt wird – dann ist er auch wirklich ein richtiger Sonnenschein :o)
Samstag,  06. Oktober 2018
Nach einem letzten Spaziergang auf der Insel ging es gestern für Mabel und Havanna los nach Deutschland.
Lola und Luna wurden von Ana zum Flughafen gebracht und haben sich mit auf die Reise gemacht.
Nach gut viereinhalb Stunden Flug sind alle vier Fellnasen gut mit ihren Flugpaten in Köln angekommen.
Mabel und Havanna – die ab sofort Jule heißen wird – wurden von ihren neuen Familie abgeholt :o)
Und auch Lola wurde gleich von ihrem neuen Frauchen herzlich willkommen geheißen:o) Allerdings ist es sicherer, die Katzen erst im neuen Zuhause aus der Box zu holen. Luna wurde von Christina noch auf ihre Pflegestelle gebracht und erst dann war der Flughafendienst für sie beendet. Ganz herzlichen Dank an die Adoptanten, die Flugpaten, Christina und auch die Pflegestelle von Luna!  
Ob die kleine Kitty vielleicht auch bald nach Deutschland fliegen darf? Sie kommt mit einem Auge wirklich gut zurecht und hat wie alle kleinen Kätzchen jede Menge Blödsinn im Kopf :o)
Eine Reise nach Deutschland kommt für Ewok nicht mehr in Frage. Der kleine Mann wird auf der Insel gebraucht! Er wurde vor Ort adoptiert und wird Karriere als Therapiehund machen. Wir sind sicher, dass dieser menschenbezogene Hund für diese Aufgabe optimal geeignet ist und bei seiner Arbeit auch viel Spaß haben wird. Damit er direkt einen guten Eindruck bei seinen Ausbildern und Patienten macht, hat Marta ihn erst noch schick gemacht, bevor er gestern die Auffang- station verlassen durfte.
Sonntag,  07. Oktober 2018
Zoe ist immer noch auf der Suche… https://www.youtube.com/watch?v=WMGSpSIC0zs Zum einen nach einem freien Platz auf Christina´s Schoß, zum anderen aber immer noch nach einem neuen Zuhause. Auch wenn es ihr auf ihrer Pflegestelle wirklich gut geht, ein echtes richtiges Zuhause wäre schon noch etwas anderes… Apropos Pflegestellen: Mit Gertrud und Christina haben wir wirklich zwei tolle Pflegestellen und Vermittlungspartner. Obwohl Sacha bei Gertrud nicht gerade problemlos ist (sie würde halt lieber Einzelprinzessin sein und ihre Menschen für sich alleine haben) und auch schon viel zu lange da ist, kommen keinerlei Beschwerden oder Vorwürfe. Auch Christina, die mit Zoe ja derzeit auch einiges an Arbeit hat, die nicht eingeplant war, macht alles für die kleine Maus ohne auch nur einmal zu klagen. Aber das ist noch nicht alles – auch Futter und Tierarztkosten werden von den beiden übernommen… dass Christina natürlich nicht allein für Zoe´s OP aufkommen konnte, versteht sich ja von selbst :o) Für die tolle Zusammenarbeit noch mal ganz herzlichen Dank! Auch an Anja und Barbara, unsere beiden Katzenpflegestellen, lieben Dank für Eure Hilfe! Leider passiert es aber auch manchmal, dass sich die Ansichten der jeweiligen Tierschützer auseinanderdividieren. Sei es, wenn es darum geht, wo die Prioritäten zu setzen sind – ob bei der Arbeit vor Ort oder der Vermittlung nach Deutschland… sei es, wenn es darum geht, wer welche Kosten zu tragen und wie ggfs. die Abrechnung zu erfolgen hat… oder auch darum, wer welchen Kontakt mit den Adoptanten und damit auch mit den vermittelten Tieren halten darf. Mit Christina und Gertrud gibt es da gottseidank überhaupt keine Probleme! Aber die beiden können ja leider auch nur ein paar Hunde gleichzeitig aufnehmen… und wenn sich dann nicht die richtigen Leute für die Hunde melden, bleiben die Fellnasen oft auch schon mal länger… Aus diesem Grund sind wir auf der Suche nach weiteren Vermittlungspartnern und/oder Pflegestellen. Allerdings ist es leider so, dass wir finanziell sehr eingeschränkt sind und nicht alle Kosten, die auf der Pflegestelle entstehen, übernehmen können. Arycan´s Priorität wird auch in Zukunft das Kastrationsprojekt auf der Insel haben. Denn wir sind immer noch der Meinung, dass es mehr Tieren hilft, wenn man den „Nachschub“ einzudämmen versucht als wenn man einzelne Tiere nach Deutschland bringt. Auch wenn der ETN zur Zeit noch die Personalkosten der Tierärztin übernimmt, bleibt dabei natürlich auch einiges an Kosten, die von Arycan selbst zu tragen sind. Dazu kommen die Behandlungskosten der zu vermittelnden Tiere (z.B. bei Filaria oder Operationen), die auch bezahlt werden müssen. Da tragen die Schutzgebühren für die Tiere zum Glück auch einen Teil zur Finanzierung bei. Sollten wir zugunsten der Vermittlungspartner ganz auf die Schutzgebühren verzichten, könnten dadurch viel weniger Tiere kastriert oder auch behandelt werden. Und es passiert leider schon oft genug, dass Tiere vor Ort adoptiert werden, dann aber doch nicht mit nach Hause genommen werden, weil sich heraus- stellt, dass sie filaria-positiv sind :o( Die kleine Curry war ja so ein Beispiel… Das will, glauben wir, niemand – dass man ein Tier wieder zurück „auf die Liste“ setzen muss, weil die finanziellen Mittel für die Behandlung fehlen. Wir suchen nun Menschen, die idealistisch genug sind, die Arycan-Fellnasen für eine unbestimmte Zeit aufzunehmen – und auch für Futter und kleinere andere Kosten selbst aufzukommen! Versichert sind alle Hunde auf Pflegestellen über den Förderverein! Zwingende Bedingung für Vermittlungspartner wäre aber vor allem, dass Andrea auch nach der Vermittlung noch Kontakt zu ihren Hunden halten kann. Schon aus rechtlichen Gründen wie z.B. der Ummeldung im spanischen Register Zoocan braucht sie die Kontaktdaten der Adoptanten. Aber auch um ihre Hunde langfristig „im Auge“ behalten zu können, möchte Andrea mit den Menschen, die einen von ihr geretteten Hund übernehmen, telefonieren oder mailen dürfen. Gerade auch die Fotos von den Hunden im neuen Zuhause sind auch immer wieder eine riesige Motivation für die Helfer vor Ort! Wer einmal in der Auffangstation gewesen ist und das Elend der Tiere dort erlebt hat, das flehende Bellen gehört oder die feuchten Nasen, die um Aufmerksamkeit betteln, gespürt hat, wird verstehen, dass es Andrea einfach wichtig ist, die Tiere wiederzusehen… sie zu sehen, wenn sie mit ihren neuen Menschen glücklich sind! Unumstößliche Bedingung für eine Zusammenarbeit ist also, dass Andrea die Kontaktdaten der Adoptanten bekommt und diese auch nutzen darf (z.B. für eine Einladung zu unserem Sommerfest). Über alle anderen Modalitäten kann man sicher reden –  man wird garantiert eine Lösung finden, wenn man auf einer Wellenlänge ist! Dass das Kastrationsprojekt eines der Hauptanliegen von Arycan ist, haben wir ja schon oft und ausführlich erklärt. Und langsam aber sicher breiten sich jetzt die Argumente dafür auch auf der Insel aus! Die Vorgehensweise ist ja bei den Katzenkolonien immer dieselbe: Einfangen – Kastrieren – Freilassen! Die Methode CNR (Catch-Neuter-Release), auch CES oder CER genannt wird zum Glück immer mehr propagiert. Es gibt jetzt auch schon spanische Videos, die erklären wie sinnvoll gerade diese Methode ist. Auch wenn es nur kleine Schritte sind – sie gehen in die richtige Richtung! Und wenn man überlegt, wieviel sich in den letzten Jahren auf der Insel schon getan hat, kann Andrea wirklich stolz auf ihre Arbeit sein. Auch letzte Woche wurden wieder einige Katzen aus den Kolonien kastriert. Aber auch jede Menge Hunde, die ein Zuhause gefunden haben oder von einer Tierschutzorganisation auf der Insel übernommen werden.
Ein ganz besonderer Patient in der letzten Woche war Luffy.
Obwohl die Pflegestelle immer noch einiges an Päppelarbeit zu leisten hat, war er jetzt fit genug, kastriert zu werden. Er ist wirklich schon jetzt kaum wieder zu erkennen!