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Donnerstag, 22. November 2018 Freitag, 23. November 2018 vorherige News… aktuelle News…
Jeder, der schon mal im Süden in Urlaub war, kennt es wahrscheinlich… entweder im Hotel selbst oder an der Strand- promenade sieht man die ein oder andere Katze. Touristen, die Mitleid haben, geben ihnen etwas zu fressen, streicheln die Samtpfoten, freunden sich an – aber nach zwei Wochen reisen sie wieder ab und die Katze bleibt zurück. Im besten Fall kümmern sich die nächsten Touristen, sie wird gefüttert… und vom nächsten Kater gedeckt! Im nächsten Jahr gibt es dann nicht nur zwei Katzen an dieser Stelle, sondern einige mehr… oder die Nachkommen sterben auf die ein oder andere Art (oder sie werden „entsorgt“) Im schlimmsten Fall fühlen sich die nächsten Touristen belästigt, beschweren sich bei der Hotelleitung – und die entledigt sich dann irgendwie des Problems :o( Und so schlimm es auch ist – man muss ja auch noch ein wenig Verständnis aufbringen. Jede Hotelanlage kann zwei bis vier Katzen wahrscheinlich noch ohne Probleme beherbergen, aber bei 10 und mehr wird es schon zum Problem. Die Katzen betteln immer „eindringlicher“ um Futter, man hat auch schon welche gesehen, die auf die Frühstückstische gesprungen sind. Für eingefleischte Tierschützer und Katzenliebhaber kein Problem – aber was soll der Hoteldirektor tun, wenn sich Gäste beschweren? Auch er ist ja oft nur ein Angestellter einer großen Kette, der im Zweifel einfach „ausgetauscht“ werden kann, wenn er die Gäste nicht zufriedenstellt. Gemeinsam mit dem ETN arbeitet Andrea schon seit einiger Zeit an einem Projekt, dass in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Hotels dafür sorgen soll, dass eine begrenzte Anzahl von Katzen in den Anlagen eine Art „Wohnrecht“ bekommt. Im Rahmen des Kastrationsprojektes werden die dort freilebenden Katzen eingefangen, untersucht, kastriert und wieder freigelassen. Im Gegenzug verpflichtet sich das Hotel, die Katzen in Frieden dort leben zu lassen und sie an einer festen Stelle in der Anlage auch zu versorgen. Neuzugänge werden sofort gemeldet und alsbald ebenfalls kastriert. Damit hält man die Population in den Hotelanlagen konstant, die Tiere werden artgerecht gefüttert und das Hotel bekommt für seine Tierfreundlichkeit eine Auszeichnung!
Ist das nicht eine tolle Idee? Im Hotel Marieta in Playa de Ingles lebt zwar nur noch ein Kater – aber dieser wurde bereits kastriert und wird dort gut versorgt.
Der Kater wurde von den Angestellten Chef getauft – und er heißt nicht nur so, er ist es auch. Er genießt sein Leben in der Anlage ohne Angst haben zu müssen verjagt zu werden :o)
Die nächsten Hotels sollen bald folgen! Allerdings ist es wie immer mit jeder Menge Vorarbeit, Gesprächen und Verhandlungen mit verschiedenen Mitarbeitern und auch Behörden verbunden bis so ein Abkommen dann wirklich unterzeichnet werden kann. Aber Andrea bleibt dran :o) Herzlichen Dank an den ETN für die finanzielle Unterstützung und an Andrea für ihren unermüdlichen Einsatz!
Denn das Hotelkatzenprojekt läuft noch so „nebenbei“… auch das Kastrationsprojekt fordert weiter jede Menge Einsatz. Am Wochenende startet wieder eine Aktion, für die die Vorbereitungen schon in vollem Gange sind!
Und heute ist außerdem mal wieder Flugtag – Suena, Paul, Opa Sam und eine Fellnase von Gabi dürfen heute die Insel verlassen!
Obwohl es auf der Insel starkt geregnet hat, Marta´s Auto nicht angesprungen ist und die Hunde ein wenig gestresst waren, sind Suena, Paul und Sam sind gut in Deutschland. Christina ist selbst auf die Insel geflogen um die drei – und eine weitere Fellnase von Gabi – abzuholen.
Alle wurden bereits sehnsüchtig von ihren neuen Familien erwartet.
Ganz herzlichen Dank an die Adoptanten, die den Hunden ein neues Zuhause schenken! Von Paul gibt´s schon ein erstes Video aus dem neuen Zuhause… https://youtu.be/C2keHCv8fKg
…und auch Sam fühlt sich schon wohl bei seiner neuen Familie :o)
Natürlich hat Christina ihren Besuch auf Gran Canaria auch dazu genutzt, die Arycan-Hunde zu besuchen. Jede Menge Fotos wurden gemacht, die ihr in den nächsten Tagen zum Teil hier, aber in der Hauptsache auch  auf den Vermittlungs-seiten der Hunde finden werdet.
Neu auf der Vermittlungsseite wird Matt auftauchen. Er hat sich in Andrea´s Herz geschlichen, als er so traurig da saß und direkt ganz freundlich war als sie ihn angesprochen hat.
Samstag, 24. November 2018
Leider gibt es schon wieder traurige Nachrichten. Schon wieder ist einer unserer liebgewonnenen Schützlinge über die Regenbogenbrücke gegangen. Carbury ist friedlich in den Armen von Auri eingeschlafen… der Krebs hat letztlich gesiegt :o( Als Trost bleibt uns nur zu wissen, dass er das letzte halbe Jahr seines Lebens wirklich genossen hat und geliebt wurde. Wir werden auch ihn nie vergessen… Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an seine Patentante und an Auri, die ihm ein Zuhause geschenkt hat.
Nach diesen schlimmen Neuigkeiten, ist es schwer zur Tagesordnung zurückzukehren. Aber es gibt auch etwas zum Aufheitern… Wie schwierig es sein kann, im Zwinger schöne Fotos zu machen, hat Christina am eigenen Leib erfahren können :o)))) https://youtu.be/UWyndKaNi2M https://youtu.be/8eFC6KJl2co https://youtu.be/WmK64Wm-f3Q https://youtu.be/QvDcTvOF9FU
Während Christina auf der Insel noch ein bisschen Sonne und Wärme getankt hat, haben Barry und Zoe ihr neues Winteroutfit ausprobiert.
Und Andrea hat wieder einmal einen Notfall in der Auffangstation entdeckt. Dieser nette Rüde hat ein Bein gebrochen. Andrea hat sich sofort um ihn gekümmert und hat schon einen Termin in der Uniklinik.
Heute findet wieder einmal eine Kastrationsaktion statt. Schon gestern hat er „harte Kern“ die Vorbereitungen getroffen und bis spät abends gearbeitet.
Und auch die freiwilligen „Katzenfänger“ waren schon im Einsatz, so dass heute morgen direkt mit den Operationen losgelegt werden kann.
Sonntag, 25. November 2018
Jede Menge neuer Fotos gibt es auf den Vermittlungsseiten der Hunde. Ganz lieben Dank an Christina fürs Fotografieren!
Von Chanel und Dior haben wir auch nochmal tolle Fotos bekommen.
Und auch Sunny hat noch einmal liebe Grüße aus Gießen geschickt.
Die Kastrationsaktion gestern war ein voller Erfolg. Einen Bericht darüber gibt es in den nächsten Tagen! Aber daneben gab es natürlich auch die „normalen“ Kastrationspatienten der letzten Woche…
Montag, 26. November 2018
Letzte Woche noch hat Safira sich von Paul und Suena verabschiedet und sie wahrscheinlich beneidet… durften die beiden doch nach Deutschland fliegen.
Heute macht sich die Süße gemeinsam mit Mona ebenfalls nach Deutschland auf. Auf beide wartet zwar noch kein endgültiges Zuhause, aber im Tierheim Kamp-Lintfort erhöhen sich ihre Chancen von ihren neuen Menschen gefunden zu werden schon mal sehr. Aber nicht nur Mona und Safira fliegen heute – auch Maca darf in eine Pflegestelle in Deutschland  umziehen.
Von Paul kommt ein lieber müder Gruß. Weitere Fotosgibt es  unter den Happy Dogs ;o)
Und auch von Kayla gibt´s tolle Happy-End-Bilder unter den Happy Dogs :o) 
Dienstag, 27.  November 2018
Mona und Safira haben den nächsten Schritt in Richtung neues Zuhause gemacht. Sie sind nach Deutschland geflogen und suchen jetzt vom Tierheim Kamp-Lintfort aus nach den Menschen, die die beiden in ihr Rudel aufnehmen möchten.
Ganz lieben Dank an die Mitarbeiter des Tierheims, die den beiden diese Chance geben! Und herzlichen Dank auch an die Flugpaten, die nicht nur Mona und Safira sondern auch Maca mitgebracht haben – aber nicht mit aufs Foto wollten.
Maca macht es sich jetzt erst einmal auf einer Pflegestelle gemütlich. Aber wir denken, dass es nicht allzu lange dauern wird für diese hübsche Maus ein endgültiges Zuhause zu finden.
Auch Josey wird sich bald auf die Suche nach einem neuen Zuhause machen. Die aktive junge Labbi-Mix-Hündin hat bei Christina und Andrea letzte Woche bleibenden Eindruck hinterlassen :o)
Mehr Fotos von ihr gibt es schon auf der Homepage. Allerdings fehlen noch einige Infos – wie bei einigen anderen Hunden auch… leider nehmen Kastrationsprojekt und die Arbeit für Fauda und den ETN um Gesetzesänderungen zu erreichen einen Großteil von Andrea´s Zeit in Anspruch. Wobei „leider“ eigentlich nicht das richtige Wort ist – es muss eigentlich eher „gottseidank“ heißen, denn Veränderungen vor Ort erreichen langfristig viel mehr für viel mehr Tiere! Dass die Tiere, die Andrea in ihre Obhut nimmt, nicht sofort gecheckt und reisefertig gemacht werden können, hat aber nicht nur zeitliche Gründe. Grundsätzlich muss Andrea für das Impfen und Chippen der Hunde auch ganz normal wie alle anderen Tierschützer einen Termin bei den „normalen“ Tierärzten der Albergue machen. Das kann schon mal dauern und passt dann auch leider schon mal nicht mit ihren anderen Terminen überein (Flughafen, Besprechungen, Hilfe im OP, etc)… und Marta ist ja eh ständig im OP eingespannt! Dazu kommt, dass die Tiere ja erst nach 21 Tagen Frist adoptiert werden dürfen – ein Chippen vorher ist nicht möglich… in den ersten drei Wochen kann immer noch wieder jemand „Besitzansprüche“ geltend machen. Und dann macht es natürlich auch mehr Sinn, die Hunde erst genau zu beschreiben, wenn Andrea und Marta sie (nach Feierabend) ein wenig besser beobachten und beurteilen konnten. Bei einigen Hunden kann es manchmal Wochen (oder sogar länger) dauern, bis sie sich überhaupt anfassen lassen… Shy ist so ein Beispiel! Sie hat immer noch panische Angst, an Wiegen oder Vermessen ist noch nicht zu denken – aber die Distanz zu Menschen, die sie braucht, wird schon weniger!
Wir hoffen, Ihr habt dafür Verständnis, dass es manchmal eben etwas länger dauert bis alle Informationen zu den einzelnen Hunden vorliegen.
Aber auch die geretteten Tiere, die man nicht sieht – nämlich die, die gar nicht erst geboren werden – brauchen eine Lobby! Um langfristig das Leid großflächig zu verringern helfen wirklich nur Kastrationen!
Mittwoch, 28. November 2018
Der kleine Tiger hat ein neues Zuhause gefunden :o)
Wir freuen uns riesig für den kleinen Kerl. Genau wie für Emil – auch er ist nicht länger bei seiner Familie als „Pflegehunde“ zu Gast. Es ist mal wieder passiert… Pflegestellenversager :o)))))
Es gibt sie immer wieder – die Versager :o))) Und auch diejenigen mit den besten Vorsätzen können sich manchmal einfach nicht gegen das Schicksal wehren…. Jeder, der diese beiden beim ETN-Hoffest erlebt hat, hat es schon geahnt…
Zoe wird auch nicht mehr umziehen – sie liebt ihren „Pflege-Papa“… und er liebt sie. Und gemeinsam haben sie schon eine ganze Menge mitgemacht. Da kann man einfach nicht mehr umziehen :o))) Noch ein Versager ;o))))
Versagen kann wirklich so schön sein! Wir freuen uns für alle drei ein Loch in den Bauch!