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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
Infos rund um Arycan und den Förderverein
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.
Donnerstag, 29. März 2018 Freitag, 30. März 2018 Samstag, 31. März 2018
Liebe Grüße kommen heute von Barky…
… und von Calvin, Heidi und Wilma :o)
In der Auffangstation gibt´s ja eigentlich jeden Tag Notfälle. Aber manchmal muss man wirklich ganz schnell handeln. Zwei klitzekleine Kitten sind einfach abgegeben worden. Überlebenschance in der Albergue gleich Null… zum Glück hat sich Ana (die Pflegestelle von Lucky und Anita) gleich bereit erklärt zu helfen.
Sie hat alles versucht und ihr Bestes gegeben, aber leider hat nur eins von ihnen die Nacht überlebt. Und das zweite braucht immer noch ganz viele gedrückte Daumen! Aber es gibt auch noch eine gute Nachricht. Die nächsten Flüge sind gebucht. Mitte April dürfen Pelua und Duque ins Hundezuhause fliegen!
Die leeren Transportboxen haben sich von Grevenbroich aus auf den Weg zurück nach Gran Canaria gemacht. Der erste „Abschnitt“ ist geschafft, am Wochenende wird gepackt.
Inge war auch so lieb und hat wieder jede Menge Halsbänder und Leinen für die Arycan-Fellnasen gesammelt. Dafür ganz lieben Dank!
Jana und Laura sind wirklich arme Hunde… kaum scheint die Sonne müssen die beiden bei der Gartenarbeit helfen. Buddeln ist ganz schön anstrengend, wenn man nur drei Beine hat :o)
Runa und Laila toben bei Inge nicht nur im Garten, sie haben dort auch ein weiches Körbchen :o)
Ihren neuen Garten findet Biska aber auch so richtig toll. Gartenarbeit nicht so, aber faulenzen und toben ist so ganz ihr Ding: https://www.youtube.com/watch?v=heS0a1AQF98 :o)
Das kleine Kitten braucht immer noch gedrückte Daumen, aber es sieht schon etwas besser aus…
Nicht nur besser sondern richtig gut sieht Oskar aus. Leider ist immer noch kein neues Rudel für ihn in Sicht. Aber irgendwo müssen doch die richtigen Menschen für diesen tollen Rüden sein?
Die richtigen Menschen sucht auch Jack (Sammy). Die Leute, die ihn adoptiert hatten, geben ihn zurück, weil er an der Leine andere Hunde „anpöbelt“… armer Kerl, aber jetzt wartet er eben im Hundezuhause auf ein  neues Rudel, das bereit ist, mit ihm an auftretenden Problemen zu arbeiten.
Aber es gibt auch gute Nachrichten aus Grevenbroich – Mitzy durfte in ihr endgültiges Zuhause umziehen!
Die Arycan-Fellnasen wünschen Euch allen fröhliche Ostertage!
Morgen kommt ja hoffentlich bei allen der Osterhase ;o) Auch die Fellnasen würden sich über das ein oder andere „Osterei“ freuen. Für die Kastrationsaktionen benötigen wir immer wieder jede Menge „Equipment“… Gemeinsam mit der Tierärztekammer konnten ja bereits einige Eintages-Kastrationsaktionen durchgeführt werden, bei denen im Schnitt 50 Katzen pro Tag kastriert werden konnten. Solche Aktionen sind allerdings mit einem hohen Zeitaufwand an Organisation und Koordination verbunden. Die von den Gemeinden zur Verfügung gestellten Räume müssen mit den erforderlichen Gerätschaften, Instrumenten und Materialien bestückt werden und es wäre wünschenswert, dass man dann diese Räume auch an mehreren Tagen hintereinander nutzen könnte. Katzen, die kastriert werden müssen gibt es mehr als genug, die Gemeinden würden die Räume auch länger zur Verfügung stellen – und das Tolle ist, dass es auch genug motivierte Tierärzte gäbe, die nicht nur einen sondern auch zwei Tage freiwillig arbeiten würden. Es scheitert allerdings daran, dass wir nicht genug „Arbeitsmaterial“ zur Verfügung haben. Um 50 Katzen zu kastrieren, müssen auch 50 Katzen eingefangen werden. Um den Stress für die Tiere so gering wie möglich zu halten, werden sie in den Fallen zum „OP-Raum“ transportiert. Das heißt, dass wir mindestens 50 Fallen brauchen. Am besten noch ein paar mehr, damit ein bisschen Handlungsspielraum bleibt – man weiß bei solchen Kolonien ja nie genau, wo wie viele Katzen leben. Nach der Operation werden die Katzen dann in „normale“ Transportboxen gelegt. Dort wird die Aufwachphase überwacht und sobald die Katzen munter werden, kann man die Boxen verschließen um die Tiere zu den freiwilligen Helfern zu transportieren, die die Tiere noch ein wenig weiter betreuen und dann freilassen. Die Katzenboxen und Fallen, die bei der Aktion am Samstag in Gebrauch sind, stehen natürlich nicht für eine Fangaktion an diesem Tag zur Verfügung – und es wäre notwendig, schon Freitag und dann auf jeden Fall den ganzen Samstag Fallen aufzustellen um sicherzugehen, dass für einen weiteren Kastrationstermin am Sonntag dann auch genügend Katzen gefangen werden konnten. Aber Fallen und Boxen sind leider nicht alles. Natürlich braucht man auch für jede Katze neues sterilisiertes OP-Besteck. Im OP-Raum in der Albergue hat Arycan einen kleinen Sterilisator, in dem die angestellte Tierärztin jeden Abend die Instrumente sterilisiert und sie am nächsten Tag wieder benutzen kann. Allerdings ist es damit unmöglich, mehr als 10 – 15 Bestecke zu bearbeiten. Um die Sterilität der benutzten Instrumente auch auf dem Transport zu gewährleisten, haben  Tierärztekammer und Uniklinik ihre Unterstützung zugesagt. Sie sterilisieren die Instrumente in der Uniklinik und schweißen sie in steriler Folie ein, so dass sie gefahrlos in die Gemeinden transportiert werden können. Allerdings ist dort niemand, der Samstagnacht arbeiten würde um die Instrumente zu sterilisieren. Das heißt, es fehlen uns auch Instrumente für einen zweiten massiven Kastrationstag. Alternativ könnte man über einen größeren, aber auch portablen Sterilisator nachdenken. Das wäre natürlich ein Traum, aber auch ein ziemlich teurer. Was unsere „Ausstattung“ angeht, ist es daher derzeit nicht möglich an zwei Tagen hintereinander zu kastrieren. Aber das wäre so wichtig – denn die Tierärzte wären bereit, die Freiwilligen wären bereit… und vom Arbeitsablauf wäre es auch leichter. Und auch Medikamente werden natürlich immer gebraucht Wir betteln wirklich ungern, aber vielleicht kann uns der ein oder andere nochmal mit einem „Ei“ unter die Arme greifen?
Auch andere Dinge wie Halsbänder, Geschirre, Handtücher, Körbchen, Decken, Medikamente, Leckerlies, Spielzeug… einfach alles was das Leben für die Fellnasen ein bisschen leichter macht, sind immer herzlich willkommen! Worüber sich aber auch immer alle riesig freuen und was die größte Motivation für die Helfer auf der Insel ist…
Dieser Bericht ist am Donnerstag in einer Tageszeitung auf der Insel erschienen. Der Reporter hat ihn wohl nur auf Gerüchte hin geschrieben ohne selbst auch nur im Geringsten zu recherchieren, denn sonst hätte er wohl einiges anders darstellen MÜSSEN!
Neben Gesplan, der Firma die die Albergue Insular leitet, gibt er auch Behauptungen und Anfeindungen gegen Arycan wider, die völlig haltlos sind. Zum einen wird behauptet, Gesplan und Arycan würden das Tierheim leiten – was mit einer Minute Recherche zu widerlegen ist. Dann geht es darum, dass freiwillige Helfer (auf deren Aussagen er sich beruft und die natürlich anonym bleiben wollen) sagen, dass manche Tierschützer dort Geschäfte machen und Arycan von der Geschäftsleitung bevorzugt würde. Dabei wird auch noch explizit auf das Abkommen zwischen Gesplan und Arycan Bezug genommen – das Abkommen, dass Arycan die Nutzung von Räumen und Einrichtungen in der Auffangstation gestattet. OK, wenn man das als Vorteil für Arycan sehen mag… dass Arycan aber im Gegenzug die komplette Einrichtung des OPs mit Geräten und Instrumenten stellt, mit Hilfe des ETN eine Tierärztin seit Oktober 2015 finanziert, die über 3000 Tiere dort kastriert hat – ohne von Gesplan oder einem anderen Tierschutzverein einen Teil der Kosten erstattet bekommen zu haben! Erst seit Mitte November 2017  übernimmt Gesplan die Personalkosten dieser Tierärztin – weil es für eine alleine einfach nicht mehr zu schaffen war und Arycan nicht in der Lage ist auch diese Kosten noch zu stemmen. Die Tierärztin kastriert aber jetzt nicht mehr nur, sondern nimmt auch andere Tätigkeiten in der Albergue wahr.   Arycan hat dafür einen Ersatz eingestellt, eine Tierärztin die wiederum jeden Tag vor Ort ist und die vermittelten Tiere kastriert – die dann KOSTENLOS abgegeben werden! Arycan finanziert mit Unterstützung des ETN und vielen Freiwilligen einen Großteil der Kastrationen und stellt damit sicher, dass seit 2016 keine Tiere mehr unkastriert vermittelt werden. Langfristig kann man nicht mehr Leid verhindern! Und dass soll uns jetzt als „Geschäfte machen“ unterstellt werden?  Das wir eine „Dienstleistung“ quasi zum Nulltarif anbieten? Sollte Arycan auch noch Miete für die Räume zahlen um kostenlos kastrieren zu dürfen? Das ist einfach unglaublich!!! Man kann natürlich argumentieren, dass Arycan ja auch Tiere vermittelt – und diese eigenen Tiere kostenlos von der Albergue bekommt. Aber anders als alle anderen Organisationen, die Tiere adoptieren, kommt Arycan für die Kastrations- kosten selbst auf! Dieser Vorwurf ist einfach haltlos! Genauso wie der folgende in diesem Zeitungsbericht: Arycan bekommt immer den Vorzug und übernimmt immer Rassehunde, die dann nach Deutschland vermittelt werden. Ok, vielleicht haben wir nicht dasselbe Verständnis von Rassehunden wie dieser Reporter oder seine anonymen Informanten?!
Aber wer zum Beispiel nur einen Blick auf unsere aktuelle Vermittlungsseite geworfen hat, wird da schwerlich nur reinrassige Hunde finden…
Sicherlich kann so mancher, der nur sporadisch im Tierheim ist, den Eindruck gewinnen, dass Andrea dort „arbeitet“. Sie kümmert sich um Notfälle - und dabei auch oft um die Finanzierung der entsprechenden Rechnungen in der Tierklinik. Kosten die dann Arycan übernimmt, nicht die Leitung der Auffangstation! Sie kümmert sich um das Projekt mit der Heidelberg-Schule… um die Koordination der Kastrationen. Zuletzt noch darum, dass ein völlig verwahrloster kleiner Hund endlich wieder frei atmen konnte… sie setzt sich für die Tiere ein, auch wenn es schon mal unbequem wird, wenn man den Direktor auf Missstände aufmerksam macht… Aber Andrea macht alles, was sie im Tierheim tut, freiwillig – sie bekommt keinen Pfennig für ihre „Arbeit“ dort.  Andrea und Arycan bieten zwar eine Dienstleistung an - aber diese bekommt die Leitung der Albergue völlig unentgeltlich! Und dann wird uns auch noch vorgeworfen, dass wir Spenden sammeln. Ja wovon sollten wir denn sonst das alles finanzieren? Die Ausstattung und das Equipment für die Kastrationsaktionen, das Immiticide für die Filariahunde, die Behandlungskosten von Notfällen… all das müssen wir leider selbst bezahlen! Wenn man das als Geschäftemacherei ansieht, ist Arycan wohl ein ziemlich miserabler Geschäftsmann ;o) Eigentlich ist es mehr als schade, dass man Zeit mit so unnützen Sachen verbringen muss, wenn man doch anderswo den Tieren helfen kann! Und als das muss man das Ganze eigentlich auch abhaken – unmögliche, unhaltbare Vorwürfe von anonymen „freiwilligen Helfern“… Wenn was an den Gerüchten dran wäre – warum stehen sie dann nicht öffentlich zu ihren Aussagen, wenn sie das doch nur für die Tiere machen?!? Vielleicht ist einfach die gute Zusammenarbeit von vielen Vereinen oder auch der Zusammenschluss zu FAUDA manch einem ein Dorn im Auge. Denn so haben die Tierschützer ja auch politisch viel mehr Macht. Da kommt so ein Artikel gerade recht um Unruhe zu stiften – gerade wo jetzt demnächst Wahlen anstehen. Die Tierschützer jetzt durch so einen Artikel untereinander „aufzuhetzen“, kann nur einem schaden – den Tieren! Und Andrea, die mit den Kastrationsaktionen regelmäßig Kontakt zu Behörden und Verwaltungen hat, macht sich da natürlich am ehesten zum Ziel von Verleumdungen und Anfeindungen. Aber alles Schlechte hat auch irgendwo was Gutes… Viele „Mitstreiter“ haben Andrea Nachrichten geschickt oder sie angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie hinter ihr stehen und diese Vorwürfe unmöglich finden.
Auf Facebook gibt es auch schon ein tolles Statement von vielen Organisationen und Helfern, die sich von diesem Artikel distanzieren! DANKE dafür!
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