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© Förderverein Arycan Gran Canaria e.V.
Infos rund um Arycan und den Förderverein
Zu den vorherigen News… Samstag, 08. Juli 2017
Für die Podenca mit dem gebrochenen Bein konnte Andrea einen OP-Termin in der Uniklinik vereinbaren. Sie ist schon operiert worden - und sie hat auch schon einen Platz sicher, wo ihr Bein in Ruhe heilen und von dem aus sie dann ver- mittelt werden kann :o)
Auch einer der beiden Welpen wurde in der Uniklinik operiert. Zum Glück konnten auch für die beiden kranken Zwerge Pflegestellen ge- funden werden, auf denen sie erst einmal gesund werden können. Ein richtiges Zuhause wäre zwar besser – aber besser als auf der Krankenstation ist es unbedingt!
Wir hoffen, dass sich für die beiden Mäuse schnell Endstellen auf der Insel finden. Nach Deutschland dürften sie ja sowieso erst mit mindestens vier Monaten ausreisen – aber natürlich wird Andrea die beiden aber immer im Auge halten! Wen sie einmal unter ihre „Fittiche“ genommen hat, der kann sich ihrer Hilfe auch immer sicher sein!
Mit Katzen haben die beiden Schmusebacken auch überhaupt kein Problem :o) https://www.youtube.com/watch?v=ZK6G0D1lti4
Falls sich hier in Deutschland aber jemand auf Anhieb in einen der beiden verlieben sollte und sich gedulden würde bis sie alt genug sind, würde Andrea bestimmt auch eine Lösung finden :o) Aber jetzt drücken wir erst einmal alle die Daumen, dass die Brüche gut verheilen und die beiden wieder ganz gesund werden!   Ein riesen Dankeschön an die Menschen, die beiden und die Podenca aufnehmen – die Heilungschancen sind ja bei liebevoller Betreuung immer gleich viel besser!
Liebevolle Betreuung genießt auch Bruce. Er hat tolle neue Fotos geschickt – mehr unter den Happy Dogs!
Von Muffin gibt´s leider immer noch keine Happy End-Fotos. Sie wartet immer noch in Grevenbroich auf ihre Menschen, die sich nicht davon abschrecken lassen, dass sie ein wenig Zeit beim Kennenlernen braucht und erst einmal (aus Un- sicherheit) jeden Besucher anbellt… sie ist sonst ein ganz toller Hund und hat bei Inge schon so viel lernen dürfen!
Zu sehen, wie ein Tier langsam „auftaut“, Vertrauen findet und im neuen Rudel „ankommt“, ist doch einfach nur schön – es muss doch irgendwo einen Menschen geben, der hinter Muffin´s erste, manchmal etwas schroffe, Reaktion schaut und den „Rohdiamanten“ sieht, der nur noch geschliffen werden muss?!? Wer mit Muffin diese erste „Hürde“ nimmt, wird sicher nicht enttäuscht werden.
Sonntag, 09. Juli 2017
Diese Woche waren unsere „Arycan-Mädels“ wirklich ziemlich im Stress. In der Gemeinde Santa Lucia ist ein Treffen arrangiert worden, bei dem sich Tierschützer und die Behörden über den zukünftigen Umgang mit den herrenlosen Katzen ausgetauscht haben. Andrea und Syra haben gemeinsam mit Carol, der „Katzenspezialistin“vom Tierschutzverein "Los gatos de Carol y cia“, die auch schon beim Projekt mit der Heidelberg-Schule hilft, eine Power-Point-Präsentation entworfen und genau erklärt, wie eine Kastrationskampagne von Statten gehen kann, was genau organisiert werden muss und vor allem wie man die Behörden mit ins Boot nehmen kann.
Es wird natürlich noch ein langer Weg sein, aber die ersten Kontakte sind schon geknüpft. Es müssen auch erst einmal einige „Steine“ aus dem Weg geräumt werden. Derzeit steht noch in den „Ordenanza“ ( städtische Verordnungen / Vorschriften ), dass es verboten ist, frei lebende und herrenlose Tiere zu füttern.  Das muss natürlich geändert werden. Denn Sinn und Zweck ist es ja, dass die registrierten Kolonien nach der Kastration auch weiterhin betreut und vor allem auch versorgt werden (dürfen)! Aber wie gesagt, der erste Schritt in Richtung eines Registers für kontrollierte Katzenkolonien in Santa Lucia ist gemacht. Zwölf Verantwortliche für Katzenkolonien haben sich schon eingetragen. Das ist doch schon einmal ein toller Anfang und Andrea und Syra können damit schon einmal ungefähr einschätzen, wie viele Katzen kastriert werden müssen und haben für die nächste massive Kastrationsaktion in Santa Lucía schon einmal die ersten Ansprechpartner, die auch wissen, wo die Katzen zu finden sind. Auch wenn es immer nur in kleinen Schritten vorwärts geht – jeder noch so kleine Schritt, der eine Verbesserung für die Tiere auf der Insel bedeutet, ist ein Erfolg! Ganz herzlichen Dank an Carol für die gute Zusammenarbeit. Alleine wäre ein solches Projekt wahrscheinlich für keinen Verein einfach zu stemmen – gemeinsam ist das wirklich gut machbar und es kann so viel mehr für die Tiere erreicht werden!
Obwohl neben dem Vortrag in Santa Lucia auch noch einige andere Besprechungen für Syra + Co. auf dem Programm standen, konnten trotzdem wieder einige Tiere kastriert werden!
Nach einiger Zeit gab es auch nochmal Blutohren die operiert werden mussten. Aber auch darin hat Syra ja mittlerweile jede Menge Erfahrung!
Brisa und Bruma haben auf ihrer Pflegestelle schon wieder Schabernack im Kopf :o)
Montag,10. Juli 2017
Pongo genießt die Zeit auf Gran Canaria mit Oihane und Syra sehr – aber wer würde das auch nicht? Morgens Frühstück am Strand :o)
Nachmittags dann schwimmen und chillen :o)
Der kleine Toby ist ein ganz aufgewecktes Kerlchen. In seinem neuen Zuhause hat er gleich alle um die Pfoten gewickelt. Mit den Zweibeinern in der Familie versteht er sich prächtig.
Aber auch wenn er so aussieht, als könne er kein Wässerchen trüben, hat er es doch auch schon mal faustdick hinter den Ohren – und lässt gegenüber seinen Hundekumpels im Rudel schon mal gern den Chef raushängen! Wenn die anderen Hunde charakterstark sind und sich nichts gefallen lassen, haben seine Allüren bestimmt ganz schnell ein Ende – im Zwinger auf Gran Canaria ist er ja auch mit seinen Artgenossen gut klargekommen. Aber die beiden vorhandenen Hunde in seinem Rudel konnten sich gegen den kleinen „Macho“ nicht durchsetzen – und jede Schwäche, die die beiden zeigten, hat er ausgenutzt… Nachdem seine Attacken bei dem kleinen sensiblen Toni nicht nur Durchfall zur Folge hatten, sondern auch seine Epilepsie sich wieder vermehrt bemerkbar machte, haben sich seine Adoptanten schweren Herzens dazu durchgerungen, Toby wieder abzugeben. Sie hängen sehr an dem kleinen Rüden und es zerreißt ihnen das Herz ihn nicht behalten zu können, aber Tony´s Gesundheit leidet unter dem Stress wirklich viel zu sehr. Wäre er nicht so sensibel, hätte die Familie alles versucht, das Problem in den Griff zu kriegen – ein Hundetrainer war schon engagiert… aber wenn Toni´s Anfälle wieder vermehrt auftreten, weil er ständig unter Stress steht – da musste ihm zuliebe die Reißleine gezogen werden. Toby macht sich nun von Gießen aus erneut auf die Suche nach einem Zuhause. Er hat jetzt erst einmal bei Gertrud Asyl bekommen – und die Vierbeiner in Gertrud´s Rudel bringen ihm bestimmt schnell noch ein paar Manieren bei!   Gertrud wird sich den kleinen Hundemann jetzt erst einmal genau anschauen und dann wissen wir genau, wie sein zukünftiges Zuhause aussehen soll. Mehr über Toby in den nächsten Tagen! Sollte sich jemand schon auf Anhieb verliebt haben – einfach ein Mail an info (at) hundeleben-retten.de
Herzlichen Dank an Gertrud, dass sie den kleinen Mann so schnell aufgenommen hat!
Es wäre schön, wenn Ihr Eure Amazon-Einkäufe im Moment über den folgenden Link (einfach auf‘s Bild klicken) durchführen könntet. Bis morgen Abend erhalten wir für jeden Einkauf, der über ein „Prime-Mitglied“ erfolgt, eine zusätzliche Spende in Höhe von 2 € gutgeschrieben. 
Natürlich darf auch nach der Spenden-Aktion weiterhin über „smile.amazon“ eingekauft werden. Jeder Einkauf hilft ;o)
Dienstag,11. Juli 2017
Im Arycan-Team gibt es ein neues Gesicht. Kevin absolviert in den nächsten Wochen ein Praktikum bei Syra & Co. Herzlich Willkommen! Da hat er aber noch mal Glück gehabt, dass er die kleine Peanut noch kennenlernen durfte – übermorgen geht ihr Flieger nach Deutschland.
Mika kann ihn bestimmt noch näher kennenlernen. Sie wird bald neu in der Vermittlung sein :o)
Schon seit einiger Zeit leben Cookie und Valentina in Deutschland. Sie haben liebe Grüße geschickt :o)
Herzlichen Dank für einen ganzen Karton Sachspenden, die mit dem nächsten Paket weiter nach Gran Canaria geschickt werden :o)
Neues gibt es auch von Toby. Er zeigt sich bei Gertrud von seiner besten Seite. Solange er klare Ansagen bekommt, ist er ein umgänglicher Typ. Mit Jojo, die zu Besuch war, hat er sich auch auf Anhieb verstanden.
Aber Winnie ist sein erklärter Liebling– er hat´s halt gern, wenn ihm eine sagt, wo´s lang geht :o) https://www.youtube.com/watch?v=o5YiB4da_lU
Mittwoch,12. Juli 2017
Pongo hätte mittlerweile bestimmt nichts mehr dagegen auf der Insel zu bleiben – seitdem er bei Syra und Oihane wohnt, ist er immer mittendrin statt nur dabei :o)
So ließe es sich aushalten… allerdings wird er von seinen Adoptanten in Deutschland schon sehnlichst erwartet – morgen geht´s los!
Ganz herzlichen Dank noch einmal an Cafés de Carla, die weiterhin 1 Euro pro verkaufter Cerealien-Portion auch für unser Kastrationsprojekt spenden! GRACIAS!
Von Anton gibt´s erste Fotos aus seinem neuen Zuhause – auch dafür ganz herzlichen Dank!
Von den Katzenkolonien gibt´s auch wieder ein paar Fotos. Danke auch dafür!
Und last but not least die tolle Nachricht, dass Gertrud für den kleinen Toby schon ein neues Zuhause finden konnte. Jetzt kann er Prinz sein und muss seine Menschen nicht mehr mit anderen Vierbeinern teilen!
Donnerstag,13. Juli 2017
Pongo kehrt heute Gran Canaria den Rücken und startet in sein neues Leben. Schnell noch ein letztes Mal an den Palmen markieren und dann los :o)
Die Umstellung wird hoffentlich nicht ganz so schlimm sein, denn auch in Deutschland sind die Temperaturen zur Zeit ja richtig sommerlich. An dieser Stelle auch noch mal einen lieben Dank an seine Patentante!
Kiva und Charly hätten einen Pool zur Verfügung – aber so ganz geheuer scheint der ihnen noch nicht zu sein. Sie gucken sich das Ganze lieber erst nochmal aus sicherer Entfernung an ;o)
Ganz anders die kleine Rubia – sie macht sich richtig gut im Pool. Und für ihre Beinchen ist das die beste Therapie! Herzlichen Dank an Gabi und Giovanna, die sich mit der kleinen Maus solche Mühe geben!  https://youtu.be/v1Us7m_SzAs
Die Therapie von Ralf gegen die Herzwürmer macht auch Fortschritte. Er war in der Uniklinik und hat seine Immiticide-Spritzen bekommen.  https://youtu.be/cja7SEbt6TM Er ist so ein fröhlicher lustiger Kerl – hoffentlich findet sich bald ein Zuhause für ihn!
Kurz bevor Andrea heute nach Deutschland fliegt, hat sie noch einen Notfall „gefunden“.
https://youtu.be/v6K9jCk6ie0 https://youtu.be/0qztD-y-HfU https://youtu.be/IUfR-uL0IFk   Dieser kleine Kerl braucht ganz dringend Hilfe! Es soll von seinen Geschwistern so übel zugerichtet worden sein – und das Beinchen ist ganz schief zusammengewachsen. Für einen Jäger ist so ein Tier natürlich völlig wertlos. Dabei ist er trotz seines Handicaps so ein lustiger freundlicher Kerl! Ist doch keine Frage, dass ihm geholfen werden muss, oder? Oliver, der Traumatologe der Uniklinik, wird ihn untersuchen und überlegen, was man tun kann. Er hat ja schon so manches kleine Wunder vollbracht… Allerdings hat auch er jetzt erst einmal seine wohlverdienten Urlaub – aber das Podi-Baby hat zum Glück keine Schmerzen, deshalb kann die OP ohne weiteres noch ein bisschen warten. Und wir brauchen auch noch ein bisschen, um die Finanzierung der OP auf die Beine zu stellen. Die ganzen Filaria-Behandlungen in der letzten Zeit konnten zwar zum Teil durch die Tierarztkosten-Paten aufgebracht werden (Dafür nochmal ganz lieben Dank an die Paten!), aber das Budget ist ziemlich aufgebraucht.
Vielleicht mag jemand für Elias eine Patenschaft übernehmen, damit Andrea und Oliver nach ihrem Urlaub sofort mit der Behandlung beginnen können?
Freitag,14. Juli 2017
Abschied von der Albergue Insular…
Gestern durften Pongo und Peanut nach Deutschland fliegen – mit einer ganz besonderen Flugpatin :o) Pongo wurde am Flughafen direkt von seiner neuen Familie in Empfang genommen!
Das Dankeschön an die Flugpatin hat er selbst übernommen :o) Danke auch an Anja, die den Flughafendienst übernommen hat.
Auf der Insel tut sich derzeit wirklich einiges! Immer mehr Berichte über den Tierschutz stehen in den Zeitungen, es gibt immer mehr Versammlungen über die berichtet wird.
Thema des Treffen von Cabildo, der Tierärztekammer und verschiedenen Experten war im wesentlichen der Kampf gegen das Aussetzen und die Misshandlung der Tiere. Wie kann man den Tierschutz auf Gran Canaria weiterentwickeln. Der Präsident der Cabildo, Antonio Morales, unterstrich die Notwendigkeit, alle Gemeinden auf der Insel in eine Frage einzubeziehen, auf die bisher keine gemeinsame Antwort seitens der Behörden gegeben worden war. Der Stadtrat hat vorgeschlagen, "auf den Kanarischen Inseln zu tun, was getan werden muss, damit diese unerträgliche Situation aufhört". Derselben Meinung ist der Berater, Miguel Ángel Rodríguez, der zitiert wird: "die Gesellschaft verlangt von uns dringend und effektiv zu handeln". Natürlich ging´s auch um Kastrationen. Ist ja im Tierschutz auch ein wichtiges Thema – und da ist dann auch die Hilfe von Arycan gefragt. Sowohl bei den Tieren der Auffangstation als auch bei den Straßenkatzen werden wir selbstverständlich versuchen die Gemeinden so weit wie möglich zu unterstützen. Das hört sich doch wirklich alles gut an. Sicher ist das meiste noch Theorie, aber es ist ein großartiger Erfolg, dass jetzt auf dieser Ebene bei den Behörden diskutiert wird, dass Experten eingeladen und angehört werden! Die Aufmerksamkeit der Menschen für das Leid der Tiere wird immer größer – und nur wenn sich die Menschen dafür interessieren, kann sich langfristig etwas ändern.
Simon hat einen lieben Gruß aus seinem neuen Zuhause geschickt – ganz labbitypisch findet er Wasser toll :o)
Elias hat eine erste Patentante gefunden – ganz lieben Dank an Ilona!
FÖRDERVEREIN ARYCAN Gran Canaria e.V.