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Bob und Syra haben sich für ihr Foto-Shooting extra „in Positur“ gesetzt – ob´s was nutzt?
Sol scheint ihre schlimmen Erfahrungen so langsam zu vergessen. Sie wirkt schon viel fröhlicher und ist wirklich ein ganz liebenswerter Hund!
Alle drei hatten ihre Freude an Andrea´s Besuch in ihrem Zwinger. https://youtu.be/5W6wzMviQrg Bob ist ein klein wenig zurückhaltender, aber Syra ist wirklich eine ganz verschmuste Hündin, die ihren Menschen sicher viele Schmuseeinheiten „abverlangen“ würde :o)   Die kleine Pauline hat wirklich schlimme Hautprobleme. Aber es wäre doch gelacht, wenn Andrea & Co. das nicht wieder hinkriegen würden. Frisch gebadet sieht die kleine jedenfalls schon viel besser aus!
Die kleine Pauline hat wirklich schlimme Hautprobleme. Aber es wäre doch gelacht, wenn Andrea & Co. das nicht wieder hinkriegen würden. Frisch gebadet sieht die kleine jedenfalls schon viel besser aus!
Sobald ihre Hautprobleme im Griff sind, kann sich die kleine auf die Suche nach einem Zuhause machen. Bis dahin würde sie sich über eine Patentante oder einen Patenonkel bestimmt auch sehr freuen!
Kuddel war auch mal Patenhund. Jetzt hat er ein Zuhause und schläft sich in Deutschland erst mal so richtig aus :o)) https://youtu.be/C81yDrWX8v4 Ein tolles Video gibt´s auch noch von Kessy :o) https://www.youtube.com/watch?v=hFzQz15G1bk
Dienstag, 30. Mai 2017
Sicher ist schon dem ein oder anderen aufgefallen, dass wir manchmal für kurze Zeit weniger Hunde als früher in der Vermittlung haben. Zum einen liegt das einfach daran, dass auch viele andere Tierschutzvereine Hunde der Albergue übernehmen und dass auch jetzt schon viel mehr Tiere vor Ort adoptiert werden. Zum anderen ist es auch einfach ein zeitliches Problem bei Andrea, Syra und Oihane. Durch das Kastrationsprojekt und andere wichtige administrative Aufgaben, wie z.B. die Aufklärungsmaßnahmen an den Schulen, hat Andrea oft wesentlich weniger Zeit als früher! Und einen Hund nach Deutschland zu vermitteln, macht schon sehr viel Arbeit.   Nicht nur, dass er gecheckt werden muss – die Betreuung (selbst wenn der Hund ganz gesund ist – was nicht oft der Fall ist, da Andrea sich meist in die Notfelle „verguckt“) bis zum Flug ist schon recht „arbeitsintensiv“. Die Impfung muss stehen, der Chip muss registriert werden, Flugpaten müssen gesucht und betreut werden, die Traces-Papiere müssen beantragt werden, Impfpässe müssen gescannt werden, Boxen müssen gereinigt und zusammengebaut werden, die Tiere müssen zum Flughafen gebracht werden… und und und…
Natürlich macht sie das sehr gerne, wenn ein Tier dadurch ein tolles Zuhause bekommt! Aber durch die Kastrationen kann man halt wirklich langfristig viel mehr Leid verhindern, bevor es überhaupt entsteht. Und ganz wichtig ist für Arycan auch, dass sich vor Ort etwas ändert! Für das Tier, das ausreisen darf, verändert sich die ganze Welt zum Guten – aber wie viele müssen zurückbleiben?   Langfristig kann es nicht unbedingt das Ziel sein, so viele Tiere wie möglich nach Deutschland zu exportieren – das Bewusstsein der Menschen auf der Insel muss sich ändern! In den letzten Monaten hat sich wirklich schon einiges getan – viel mehr Tiere werden auch auf der Insel adoptiert statt gekauft. Diese Entwicklung muss einfach noch weitergehen und wir möchten das, so gut es geht, unterstützen.   Und hier liegt der Schwerpunkt! Damit die Hunde adoptiert werden, müssen die Menschen erfahren, dass es sie überhaupt gibt! Wir möchten daher die Zusammenarbeit mit May von Abandono Cero noch vertiefen! May, Andrea und Tere, die Tierarzthelferin der Albergue, die alle Tiere kennt und z.T. auch betreut, haben sich eine Art „Schlachtplan“ überlegt.
Wann immer Andrea Zeit hat, wird sie die Tiere, die in die Auffangstation gebracht werden, fotografieren. Zwischendurch wird sie auch immer wieder Fotos und Videos von den Hunden in den Zwingern machen. Diese Fotos wird May bearbeiten und veröffentlichen – in der Hoffnung, dass sich jemand für die Fellnasen interessiert. Nähere Infos bekommen die Menschen auf der Insel dann vom Personal der Auffangstation!
Hier ein Beispiel, wie es auf FB präsentiert wird.
Um die Zusammenarbeit mit Arycan zu „verdeutlichen“, hat May die Fotos alle toll bearbeitet – hier ein paar Beispiele, alle anderen findet Ihr auf Facebook :o)
Da Tere zu den Tieren eigentlich von allen den meisten Kontakt hat, ist sie es auch, die am ehesten damit konfrontiert wird, wenn ein Tier kein Zuhause findet und die Frist abläuft… dass das für alle vor Ort immer sehr traurig ist, können wir uns vorstellen – aber es nagt natürlich an der Motivation, wenn man oft so hilflos ist – und trotz aller „Routine“ gibt es immer wieder mal einen ganz speziellen Hund, eine ganz spezielle Katze, die sich in ihr Herz schleicht... Um für diese Tiere die Chancen noch ein wenig zu erhöhen, wird Tere in Zukunft ein „Tier der Woche“ aussuchen können, dass dann ganz besonders beworben wird. Und wenn es nicht nach ein paar Wochen auf der Insel vermittelt ist, wird Andrea sich kümmern – wobei ihr dann auch die „Qual der Wahl“ genommen wird. Denn Andrea war nie diejenige, die gerne unter den Hunde „aussucht“, wer leben darf :o( Natürlich sind alle diese Hunde, die auf Facebook vorgestellt werden, irgendwie auch „Hunde ohne Namen“. http://www.arycan.de/ohne_namen.htm Sollte jemand aus Deutschland (oder der Schweiz oder Österreich) sich unsterblich in eine Fellnase verlieben, wird Andrea natürlich versuchen zu helfen! Aber wie schon bei den Hunden ohne Namen bitten wir darum, wirklich nur bei ernsthaftem Interesse nachzufragen – denn alle Zeit, die Andrea mit Nachfragen und Nachforschungen verbringt, gehen von der Zeit ab, die sie für die Tiere, die ihre Hilfe brauchen, übrig hat! Auch hier nochmal der Hinweis, dass die Hunde und Katzen vielleicht auch schon vermittelt sind. Wir finden es wirklich klasse, dass die drei so zusammenarbeiten möchten um den Tieren so gut es geht zu helfen! Und klasse ist auch, dass wir dank May endlich noch mal Fotos von Andrea haben, die ja sonst immer hinter der Kamera steht :o))
Mittwoch, 31. Mai 2017
Syra hatte ihren letzten Termin in der Uniklinik. Sie ist ihre Filarien jetzt endgültig los und gesund geschrieben. Ganz brav hat sie auf ihr „Taxi“ gewartet und sich wie immer riesig gefreut als sie Andrea gesehen hat :o) 
An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an alle Spender und vor allem auch unsere Tierarztkosten-Paten, die immer wieder bei der Finanzierung der Behandlungen helfen. Gerade die Filaria-Behandlung bei den größeren Hunden ist ja leider nicht gerade günstig. Und der arme Pongo hat eine Lungenentzündung, die jetzt erst mal behandelt werden muss. Aber auch sonst kommt natürlich immer einiges an Kosten zusammen. Erst gestern haben wir wieder einige Rechnungen von Zootecnia überwiesen. Da kommen schnell mal über 1.100,00 € an Medikamenten zusammen. Ganz lieben Dank an alle, die uns dabei unterstützen.
Simon schickt noch einmal liebe Grüße von der Insel – nächste Woche darf er ja schon zu Gertrud fliegen :o)